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- Einige Worte in gemeinsamer Sache - | |||
Sucht ist zweifelsohne eines der großen gesellschaftlichen Probleme unserer Zeit. Dies betrifft nicht nur die enormen Folgekosten für das Gesundheitssystem und die Volkswirtschaft allgemein, sondern ganz besonders für das individuelle menschliche Leid, das auf den einzelnen Suchtkranken und seine Angehörigen hereinbricht. Dabei gehört die landläufige Meinung, Süchtige seien nur die betrunkenen Penner unter der Brücke oder der Fixer im Stadtpark, längst der Vergangenheit an - oder sollte es zumindest. Das "unabweisbare Verlangen nach einem bestimmten Gefühls-, Erlebnis- und Bewußtseinszustand", so eine gebräuchliche Definition von Sucht, hat weit vielfältigere Ausprägungen, speziell was die stoffungebundenen Suchtformen wie Arbeits-, Ess- und Spielsucht bis hin zum krankhaften Drang nach Extremsituationen angeht. Entsprechend breit ist denn auch die Palette der Betroffenen gefächert: gestresste Manager, überstrapazierte und dabei doch unausgefüllte Hausfrauen, perspektivlose Arbeitslose ... - die Aufzählung ließe sich beliebig fortsetzen. Und es gibt kaum einen Bekanntenkreis, in dem das Thema Sucht gänzlich "außen vor" ist! Verschließen wir uns also nicht den Tatsachen, brechen wir bestehende Tabus auf, ersetzen wir Vorurteile, falsche Scham und Schweigen durch Offenheit und Verständnis. Die vorliegenden Seiten wollen dazu beitragen, das notwendige Grundwissen zu vermitteln, und auf Stellen verweisen, die professionell auf den Feldern Suchtberatung und -behandlung tätig sind. | |||
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Ich widme diese Seiten dem Team der Fachklinik Furth im Wald und allen anderen, die mir beim Weg aus der Sucht geholfen haben. | |||
Hinweise:
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